Die Komfortzone

Was ist die Komfortzone überhaupt?

Der Begriff Komfortzone ist manchmal irreführend, denn es suggeriert einen angenehmen, warmen und sicheren Ort an den man immer gerne verweilt.

In Wirklichkeit ist die Komfortzone vergleichbar mit einem Magneten!

Ein Magnet der uns – durchaus – Sicherheit bietet aber jegliche kreative Handlung oder Gedanken der Veränderung mit vielen Ausreden und Ablenkungen unterdrückt.

Warum ist die Komfortzone so beliebt?

– In der Komfortzone sind wir effizient, denn wir müssen uns auf nichts Neues einlassen.

– In der Komfortzone sind wir sicher – wir kennen das „Territorium“ in- und auswendig

Die Folge:

– Wir hören auf zu wachsen! Wachstum bedeutet: Neues auszuprobieren. 

– Wir verlieren den Sinn des Lebens

– Wir verlieren unser „Warum“.  Was ist es was uns motiviert, aktiv am Leben teilzuhaben?

– Das Gehirn läuft auf Sparflamme, verbraucht wenig Energie und die geistige Leistungsfähigkeit entwickelt sich zurück. 

Es gibt keinen Stillstand!

Es gibt vier Hauptgründe, warum wir oft in unserer Komfortzone stecken bleiben:

– Angst zu Scheitern – „Das kann ich unmöglich schaffen!“

– Angst vor Überanstrengung – „Erfolg ist zu anstrengend!“

– Angst vor Ablehnung – „Ich bin nicht gut genug!“

– Das Fehlen von Anreizen, ein WARUM im Leben.

Spätestens hier müssen wir uns mit unseren Glaubenssätzen und Gewohnheiten auseinander setzen. Warum tun wir es nicht?

Weil unser Gehirn die Komfortzone liebt!

Das limbische Gehirn

Dein limbisches Gehirn ist der Teil in deinem Gehirn, der dich vor Gefahren und Veränderungen schützen möchte. Also immer wenn du etwas Neues machen willst, was du so noch nie zuvor getan hast, signalisiert es dir: Neu = Gefahr!

Fazit: 

Sowohl der Verbleib innerhalb der Komfortzone als auch das Verlassen der Zone, sind mit Vor- und Nachteilen verbunden.

Allerdings sobald ein verführerisches WARUM als Motivator präsent ist, werden wir angeregt die Komfortzone zu verlassen. Wichtig ist es, sich gezielt und bewusst dafür zu entscheiden. 

Fünf Schritte wie du deine Komfortzone verlassen kannst

  1. Werde körperlich aktiv:

Fitness, Tanzen, Joggen, Wandern oder Spazieren gehen. Egal was du tust, körperliche Aktivitäten erhöhen deine Herzfrequenz und normalisieren deinen Blutdruck.

Dein Gehirn bekommt mehr Sauerstoff und stimmt dich fröhlich.

  1. Beschäftige dich mit deinen positiven Fähigkeiten und nicht mit deinen Ängsten.

Lerne, das Positive im Leben zu fokussieren. Besorge dir ein Heft und schreibe jeden Tag auf was dir HEUTE alles gelungen ist. So wirst du an Kraft und Zuversicht gewinnen.

  1. Beschreibe dein Vorhaben positiv, denn das Vorhaben die Komfortzone zu verlassen braucht gute Gründe.
  2. Plane kleine und realistische Schritte. Bewege dich von Ziel zu Ziel vorwärts.
  3. Übe in täglichen Situationen:

Zum Beispiel im Restaurant grundsätzlich eine „Extrawurst“ bestellen oder freundlich etwas zurück geben was dir nicht geschmeckt hat.

Simone Pfeiffer: Im onlinestreet Branchenbuch für München onlinestreet Branchenbuch für München